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Coaching-Prinzipien:

Die folgenden 13 Coaching-Prinzipien sind für mich eine wichtige Orientierung bei der fachlichen und ethisch aufrichtigen Anwendung von Coaching in der Praxis. Die formulierten Coaching-Prinzipien orientieren sich an den Leitlinien des Deutschen Bundesverband Coaching e.V. (DBVC).

1. Angemessenheit:
Als Business Coach fühle ich mich stets dem Kundennutzen und gleichzeitig der eigenen Profession verpflichtet. Ich unterwerfe mich weder unreflektiert den Vorgaben meiner Kunden noch versuche ich, diese zu missionieren. Meine Beratungsleistung orientiert sich am Prinzip der Verhältnismäßigkeit von Ziel und Methodik, fachlich Zulässigem und individuell Erwünschtem.

2. Eigenverantwortlichkeit:
Im Zentrum meines Coachings steht die Eigenaktivität meiner Kunden. Der Kunde bringt sich aktiv und jederzeit selbstbestimmt in den Coaching-Prozess ein und nutzt diesen für die eigene Reflexion, Zielfindung und Zielerreichung in einer ihm angemessenen Weise.

3. Ergebnisoffenheit:
Im Coaching-Prozess werden alle Denkrichtungen, Einsichten oder Lösungen im Reflexionsprozess zugelassen. Somit sollen keine möglichen Erkenntnisse, Schlussfolgerungen oder Konsequenzen im Vorhinein ausgeschlossen werden.

4. Fachlichkeit:
Mein Handeln steht in erkennbarem Bezug zu wissenschaftlich fundierten Theoriekonzepten und basiert auf einer akademisch fundierten Ausbildung.

5. Freiwilligkeit:
Das Coaching sowie die Festlegung von Zielen, Themen und Umgangsregeln basieren auf der freien Entscheidung zwischen Kunden und Coach. Die Besonderheiten von Teams werden berücksichtigt.

6. Loyalität:
Die Zusammenarbeit basiert auf Fairness, Vertrauen und Einhaltung der Spielregeln durch alle Beteiligten. Ich bin verpflichtet mich gegenüber meinen Kunden loyal zu verhalten. Dies bedeutet, dass ich jeden Anschein von Befangenheit vermeide bzw. zu thematisieren und zu klären versuche.

7. Nachhaltigkeit:
Neben kurzfristigen Entlastungseffekten zielt das Coaching immer auf eine nachhaltige Wirkung. Auch wenn kurzfristig zu erreichende Ziele oft Anlass für ein Coaching sind, so sollen diese doch im Zusammenhang von übergreifenden Werten und Entwicklungen der Person und der Organisation gesehen und behandelt werden.

8. Transparenz:
Transparenz bedeutet für mich, durch kongruentes Handeln Nachvollziehbarkeit bezüglich der Werte, Kompetenzen, professionellen Orientierung und Vorgehensweise zu schaffen.

9. Unabhängigkeit:

Ich bin von einzelnen Kunden materiell und immateriell unabhängig und arbeitet grundsätzlich nach professionellen Standards.

10. Unvoreingenommenheit:

Ich bin offen und akzeptiere die „Andersheit des Anderen“ sowie das individuelle Recht meiner Kunden auf die eigene Deutung der Welt.

11. Verantwortlichkeit:

Ich verhalte mich persönlich und fachlich integer und orientiere mich an den ethischen Standards der Profession Coaching.

12. Vertraglichkeit:

Zusätzlich zu einem formalen Dienstleistungsvertrag vereinbare ich mit dem Kunden inhaltliche Ziele, Vorgehen und „Spielregeln“und verpflichte mich den Coaching-Prinzipien.

13. Vertraulichkeit:

Grundsatz meiner Arbeit ist die transparente Regelung der Vertraulichkeit. Ich verpflichte mich zum vertraulichen Umgang mit allen Informationen aus dem Coaching-Prozess und kann dadurch mit dem Klienten in einem „geschützten Raum“ offen kommunizieren.

Wenn ich der Frage nachgehe, was das Besondere an meinem Marktverhalten ist, dann muss ich drei verschiedenen Aspekten nachgehen. Zum einen ist es mir wichtig, in der Öffentlichkeit vorzuleben, was mir in der eigenen Arbeit wichtig ist. Mit jedem öffentlichem Auftritt spreche ich potenzielle Kunden, Multiplikatoren und Menschen an, die Referenzen abgeben können. Mein eigenes Verhalten wird darüber immer auch der ganzen Berufsgruppe der Coachs zugeschrieben. Zum dritten gilt - wie für jeden Coach - die Notwendigkeit zur Neukundengewinnung und damit die Notwendigkeit, potenzielle Kunden auf mich aufmerksam zu machen, von meinen Qualitäten zu überzeugen und angemessene Preise für meine Dienste zu verlangen.


Quelle: „Leitlinien und Empfehlungen für die Entwicklung von Coaching als Profession“, Deutscher Bundesverband Coaching e.V. (Hrsg.), Kompendium mit den Professionstandards des DBVC; 4., erweiterte Auflage, 2012.